Auf nach Berlin!

Mit dem 58-Euro-Ticket von Tchibo in die Hauptstadt aller Deutschen

SAMSTAG, 31. MÄRZ 2007

 

Endlich geht es wieder mal raus aus der Bude. Mit dem 58-Euro-Ticket von Tchibo fährt uns die Deutsche Bahn auf den letzten Drücker (*) in die Hauptstadt aller Deutschen, nach Berlin.

Ich habe die Tickets übers Internet gekauft, für ca. 60 Euro (incl. Versandkosten). Mit der Donautal-Bahn fahren wir nach Ingolstadt. Dort nimmt uns der von München kommende ICE nach Berlin mit. Sonderbar, mir scheint, der ICE nach Hamburg hatte damals mehr Platz! Ich muß mich in den Fenstersitz am Tisch fast schon hineinzwängen.

Plötzlich riecht es nach Fußschweiß. Jemand hat die Schuhe ausgezogen. Das lasse ich mir nicht gefallen und will ebenfalls meine Schuhe ausziehen. Pech! Es ist so eng, dass ich nicht an meine Schuhe bzw. die Schnürsenkel komme. So ein mistiger ICE! Und auch keine Musikprogramme! In die Armlehnen der Sitze im Hamburger ICE waren Bedienelemente und Kopfhörerbuchsen eingebaut gewesen. Mir scheint, dieses Mal haben wir nicht gerade die bequemsten und modernsten Wagen erwischt!

Aber eine elektronische Fahrtgeschwindigkeitsanzeige haben sie auch hier: 230 km/h fährt der Zug. Der Wagen fährt leise, die Landschaft flitzt vorbei wie sonst auch. Nichts deutet auf die hohe Geschwindigkeit hin, doch ich muß das schon glauben, denn nachweisen kann ich es nicht, da ich mein GPS zu Hause gelassen habe - es hat schon im letzten ICE keinen Empfang gehabt. Im Thüringer Wald wird der ICE ausgebremst und muß die Kurven in langsamerer Fahrt angehen.

Info-Link: Wie ist das Wetter zur Zeit in Berlin?

Kaum sind wir im Hotel angekommen, machen wir uns nach einer kurzen Ruhepause auf zum Ostbahnhof,


Von Berlin: 31.3....



wo wir einen Trip auf der Panorama-S-Bahn gebucht haben.

Uns erwartet eine unterhaltsam kommentierten RundFahrt in der gemütlich mit roten Polstersesseln ausgestatteten S-Bahn, die durch ihre Panorama-Fenster einen ausgezeichneten Ausblick auf die Bundeshauptstadt ermöglicht.

Die Berliner S-Bahn, eine Hochbahn! Es gibt sicherlich wenig Strecken auf der Welt mit einer so dichten Zugfolge. Eine Fahrt mit der S-Bahn, besser natürlich mit der Panorama-S-Bahn, erlaubt dem Besucher einen Blick "hinter die Kulissen" der Großstadt Berlin.

Berlin: 31.3.2007



Abends schwitzen wir im 2. Rang der "Komischen Oper" bei "Hoffmanns Erzählungen" was das Zeug hält. Es ist heiß hier oben. Mit Schlipps und Kragen wäre der Aufenthalt ziemlich leidvoll! In weiser Voraussicht haben wir uns im Zwiebelprinzip gekleidet, wohl wissend, dass wir nach unserer Stadterkundung nicht mehr zum Umziehen ins Hotel zurück kommen, so dass sich der Schweissfluss in Grenzen hält. Welch ein Kontrast: Herren und Damen in feinster Abendgarderobe und ich im grauen Sport-Unterhemd. Bloß gut, dass es bei der Vorstellung auf den Rängen duster ist. Und dass in Berlin offenbar Turnschuhträger neben tip-top gestylten Opernbesuchern sitzen, ohne dass es irgend einen groß stört.

Unsere Sitzplätze sind so einfallsreich gewählt, dass wir nach links unten sehen müssen, und das die ganzen 2 Stunden (oder wie lang die "Erzählungen" hier dauern). Schön, dass hier noch ab und zu geklatscht wird. So können wir unsere Köpfe auch mal nach rechts drehen, um die angespannte Halsmuskulatur zu lockern.

Wenn wir gewusst hätten, wie eng es am folgenden Tag im selben Haus, aber im Parkett, bei "La Traviata" zugehen würde, hätten wir die permanente Kopfdrehung nach links besser verkraftet. Dem wunderschön aussehenden Opernhaus fehlt im Parkett eine atriumähnliche Neigung, damit man auf die Bühne sieht, und zwar ohne Schultern und Köpfe im Weg zu haben. Und die Sitzabstände erinnern an Billigflieger nach Mallorca oder auf die Kanaren. Nix für bayerische Lackel über 1,80 Meter Länge. Warum lernt man eigentlich nicht von der Griechen und Römern, wie man ein optimales Auditorium baut, so dass jeder Besucher bequem dem Geschehen auf der Bühne folgen kann?

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