Safari in Südafrika: Die Wildnis immer anders entdecken

Von Juni bis August ist die optimale Zeit für eine Safari in Südafrika: Die Temperaturen sind angenehm und es gibt zahlreiche günstige Angebote,  um die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Ob zu Fuß, auf dem Rücken eines Pferdes oder Elefanten - oder ganz sportlich mit dem Mountain Bike neben der klassischen Jeep-Safari erfreuen sich auch diese ungewohnten Safari-Möglichkeiten immer größerer Beliebtheit.

 

Frankfurt, 08. Mai 2013. Bald beginnt in Südafrika wieder eine der besten Zeiten, um auf Safari zu gehen. Das wenige Wasser in den regenarmen Monaten Juni bis August sammelt sich in kargen Wasserlöchern, zu denen die Tiere regelmäßig kommen. Das Grass- und das Buschland sind aufgrund der geringen Niederschläge licht und die Temperaturen tagsüber mit über 20 Grad angenehm. Außerdem bieten viele Safarianbieter zu dieser Zeit Sonderangebote und besonders günstige Raten.

 

Wer zum ersten Mal auf Safari geht, macht dies oft im eigenen Auto. Wer in einem Safari-Camp wohnt, bewegt sich im Geländewagen und mit Guide durch den südafrikanischen Busch. Doch es gibt viele Alternativen um noch näher an der Natur dran zu sein.

 

Auf einer Walking Safari geht man zu Fuß – natürlich unter Leitung eines professionellen Rangers. Eine geführte Wandertour durch einen Nationalpark ist ein unvergessliches Erlebnis, das sowohl einige Stunden als auch mehrere Tage andauern kann. Die Big Five sind zwar nicht so leicht wie aus dem Auto zu sehen, aber die Gerüche, Geräusche und optischen Eindrücke sind dafür viel intensiver. Die Fußgänger entdecken viele Details, die vom Wagen aus sonst nicht zu sehen sind.

 

Alle, die es etwas bequemer möchten, können an einer Elefanten-Safari teilnehmen. Die Gäste sitzen auf komfortablen stoffbezogenen Sätteln hinter einem erfahrenen Elefantenführer. Aus diesem Blickwinkel können die Wildtiere aus nächster Nähe beobachtet werden, weil die Elefanten fast lautlos in einer Reihe durch den Busch streifen. So kommt man ganz nah heran an die verschiedenen Antilopenarten, Giraffen und Zebras, aber auch an Löwen, Leoparden, Nashörner und Büffel. Safaris auf den „großen Grauen“ werden in verschiedenen Game Reserves angeboten.

 

Beim Reiten zu Pferde erhält man eine völlig neue Perspektive auf die natürliche Umgebung – und das im gemütlichen Tempo. Buschland, Flusstäler und Wälder werden durchstreift, bevor an einer Wasserstelle Halt gemacht wird. Ausritte, meist in kleinen Gruppen und immer mit geschultem Guide, ermöglichen den Besuchern, das Verhalten der südafrikanischen Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung aus nächster Nähe zu beobachten.

 

Gäste, die auch im Urlaub nicht auf sportliche Aktivitäten verzichten möchten, können auf eine Mountainbike-Safari gehen, die inzwischen in einigen privaten Reservaten angeboten wird. Auch hier gilt der Nervenkitzel, was einem wohl begegnen wird. Begleitet werden die kleinen Gruppen von erfahrenen Rangern, die ausreichend Abstand zu den Tieren halten.

 

Egal für welche Safari-Art sich Besucher entscheiden, es gelten für alle bestimmte Sicherheitsvorkehrungen. So sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass es sich um Wildtiere handelt, die in ihrer natürlichen Umgebung aufgewachsen sind. Tiere greifen in der Regel den Menschen nur an, wenn sie sich in ihrem Territorium bedroht fühlen bzw. wenn Besucher zu wenig Abstand zu den Jungtieren halten. Auf einer geführten Safari sind sehr erfahrene Wildhüter dabei, die eine potentielle Gefahr jederzeit einschätzen können. Sind Touristen auf eigene Faust unterwegs, sollten sie die folgenden Tipps berücksichtigen:

 

  • ·         alle Wildtiere und ihren Lebensraum zu respektieren
  • ·         nur an gekennzeichneten Stellen aus dem Wagen zu steigen
  • ·         mit dem Auto auf der Straße zu bleiben
  • ·         niemals Tiere zu verfolgen
  • ·         laute Geräusche zu vermeiden
  • ·         allen Tieren, insbesondere Elefanten, jederzeit freien Durchgang zu gewähren
  • ·         falls Elefanten zu nah kommen, langsam weg zu fahren
  • ·         Elefanten, Nashörnern, Nilpferden auf keinen Fall den Weg abzuschneiden
  • ·         nicht den Motor aufheulen zu lassen

 

Hält man sich an diese einfachen Verhaltensregeln wird eine Safari zu einem unvergesslichen Erlebnis, egal ob mit dem Auto, zu Fuß, auf dem Rücken eines Elefanten oder Pferdes oder mit dem Mountainbike. 

 

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